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Techniken zur Messung der HF- und Mikrowellenleistung

Techniken zur Messung der HF- und Mikrowellenleistung

Das Durchführen von HF-Messungen ist normalerweise recht einfach, aber durch die Implementierung weniger Techniken und einige Vorsichtsmaßnahmen kann sichergestellt werden, dass genaue Messungen durchgeführt werden.

Stellen Sie sicher, dass der Typ der HF-Leistungsmessung zum Messgerät passt

Es gibt viele verschiedene Arten von Wellenformen, die möglicherweise gemessen werden müssen. Einige Wellenformen haben eine unterschiedliche Hüllkurve, während andere konstant bleiben. Unterschiedliche Leistungsmesssensoren arbeiten auf unterschiedliche Weise und daher sind unterschiedliche Leistungssensoren für unterschiedliche Arten der HF-Leistungsmessung erforderlich.

Im Allgemeinen sind die folgenden Arten von Leistungssensoren für Absorptionsleistungsmesser verfügbar:

  • Thermistor-Leistungssensor: Der Thermistor-HF-Leistungssensor ist ein wärmebasierter Leistungssensor und wird für Situationen verwendet, in denen HF-Leistungsmessungen erforderlich sind. Als wärmebasierter Sensor erfasst er die Wärmeabgabe über einen bestimmten Zeitraum - normalerweise über Zehntelsekunden. Thermistor-Leistungssensoren haben den Vorteil, dass die HF-Leistung durch Gleichstrom ersetzt werden kann, der mit einem Digitalmultimeter genau gemessen werden kann, um eine sehr genaue Kalibrierung dieses Sensortyps zu erhalten.
  • Thermoelement : Thermoelement-HF-Leistungssensoren basieren ebenfalls auf Wärme. Sie ähneln in vielerlei Hinsicht den Thermistortypen, können jedoch HF-Leistungsmessungen bis hin zu niedrigeren Leistungspegeln durchführen.
  • Diodenbasierte Leistungssensoren: Diese Leistungssensoren wirken als Gleichrichter und liefern eine Ausgabe der Hüllkurve der Wellenform an den Messprozessor. Mithilfe der Signalverarbeitung können diese Sensoren eine Vielzahl von HF-Leistungsmessungen durchführen, einschließlich Durchschnittsleistung, Impulsleistung und Spitzenhüllkurvenleistung. Dementsprechend sind diese Sensoren ideal für eine Vielzahl von HF-Leistungsmessungen.

Es muss sichergestellt werden, dass der Leistungsmesser und der Sensor die erforderliche Art der HF-Leistungsmessung durchführen können. Durch sorgfältige Auswahl des Messgeräts und seiner Spezifikation wird sichergestellt, dass das richtige Messgerät für die HF-Leistungsmessung ausgewählt wird.

Stellen Sie sicher, dass der HF-Leistungsmessbereich zum Messgerät / Sensor passt

Wie bei jedem Testgerät muss sichergestellt werden, dass die erwarteten Messwerte für die HF-Leistungsmessungen in den Bereich des Messgeräts fallen. Es ist auch am besten, am oberen und unteren Ende einen gewissen Rand zu lassen.

Am unteren Ende des Bereichs tritt häufig ein Rauschen auf, was die HF-Leistungsmessung unsicher macht. Es ist oft am besten, am unteren Ende einen Spielraum von etwa 10 dB zu lassen.

Auch am oberen Ende des Bereichs ist ein Rand nützlich. Lassen Sie normalerweise 3 bis 5 dB am oberen Ende des HF-Leistungsmessbereichs. Dadurch bleibt ein Spielraum für Leistungsmesswerte, die größer als erwartet ausfallen, und es wird sichergestellt, dass die HF-Leistungsmessungen im optimalen Bereich des Messgeräts liegen.

Stellen Sie sicher, dass die Belastbarkeit nicht überschritten werden kann

Obwohl es wirklich unter die Überschrift oben fällt, muss sichergestellt werden, dass während einer HF-Leistungsmessung keine übermäßige Leistung an das Messgerät angelegt werden kann. Obwohl der Leistungssensor bei HF-Leistungsmessungen eine gewisse Überlastung tolerieren kann, kann er leicht beschädigt werden, wenn zu viel Leistung angelegt wird.

Um mögliche Beschädigungen zu vermeiden, können am Eingang des Sensors Leistungsdämpfer angebracht werden, um sicherzustellen, dass das Signal in den zulässigen Bereich des Sensors fällt.

Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse richtig angeschlossen sind

Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Leistungssensor ordnungsgemäß an die zu messende Stromquelle angeschlossen ist. Hierfür gibt es zwei Schlüsselpunkte:

  • Stecker fest angeschraubt: Es ist darauf zu achten, dass die Steckverbinder fest sitzen und gegebenenfalls mit dem erforderlichen Drehmoment festgezogen sind. Auf diese Weise kann eine gute Verbindung sichergestellt werden. Locker angezogene Verbindungen können insbesondere bei hohen Frequenzen zu ernsthaften Verlusten führen.
  • Leads kurz halten: Die ideale Situation besteht darin, den Leistungssensor oder das Leistungsmessgerät direkt an die Stromquelle anzuschließen. Wenn jedoch eine Länge eines Koaxialkabels benötigt wird, sollte diese so kurz wie möglich gehalten werden und auch eine verlustarme Variante sein.

Durch einige Vorsichtsmaßnahmen und die richtigen Messtechniken können genaue Messungen durchgeführt werden. Mit Leistungsmessern, die sehr genau ablesen können, wird durch die Verwendung der richtigen Techniken sichergestellt, dass ihre Genauigkeit korrekt verwendet werden kann.


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