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Super Regenerativer Empfänger: Super Regen Radio

Super Regenerativer Empfänger: Super Regen Radio

Der superregenerative Funkempfänger wurde viele Jahre lang eingesetzt, insbesondere bei UKW und UHF, wo er eine einfache Schaltung und ein relativ hohes Leistungsniveau bieten konnte.

Das superregenerative Radio wird heutzutage nicht viel verwendet, obwohl es einige Nischenanwendungen gibt. In der Vergangenheit wurde es jedoch weitaus häufiger verwendet, obwohl darauf geachtet werden musste, dass keine Interferenzen ausgestrahlt wurden.

Super regenerative Empfänger Grundlagen

Der superregenerative Empfänger basiert auf dem einfacheren regenerativen Funkgerät. Es verwendet eine zweite Schwingung mit niedrigerer Frequenz innerhalb der Regenerationsschleife, die die Haupt-HF-Schwingung unterbricht oder löscht.

Die zweite oder Löschschwingung arbeitet typischerweise bei Frequenzen oberhalb des Audiobereichs, z. 25 kHz bis 100 kHz.

Im Betrieb hat die Schaltung eine ausreichende positive Rückkopplung, um sie zur Schwingung zu bringen. Schon ein geringes Rauschen bringt die Schaltung in Schwingung.

Wie funktioniert die Superregeneration?

Eine Erklärung der Funktionsweise des superregenerativen Empfängers beginnt mit einem Blick auf ein regeneratives Funkgerät.

Der Ausgang des HF-Verstärkers im Empfänger hat eine positive Rückkopplung, d. H. Ein Teil des Ausgangs wird gleichphasig zum Eingang zurückgeführt. Jedes zu diesem Zeitpunkt vorhandene Signal wird wiederholt verstärkt, und dies kann zu Signalverstärkungspegeln von tausendmal oder mehr führen.

Obwohl die Verstärkung des Verstärkers fest ist, ist es möglich, Verstärkungspegel gegen unendlich zu erreichen, indem solche positiven Rückkopplungstechniken mit der Schaltung am Schwingungspunkt verwendet werden. In der Realität sind unendliche Verstärkungen aufgrund von Problemen wie Phasenverschiebungen innerhalb der Schaltung und Begrenzung der Spannungsschienen nicht möglich.

Die Regeneration führt einen negativen Widerstand in die Schaltung ein und dies bedeutet, dass der gesamte positive Widerstand verringert wird. Dies bedeutet, dass zusätzlich zu der zusätzlichen Verstärkung die Selektivität oder Q der Schaltung verbessert wird.

Wenn die Schaltung mit Rückkopplung betrieben wird, so dass der Oszillator ausreichend in den Schwingungsbereich läuft, tritt eine sekundäre Schwingung mit niedrigerer Frequenz auf.

Die Sekundärschwingung bricht die viel höherfrequente HF-Schwingung auf - sie bricht die Hauptschwingung periodisch auf oder löscht sie.

Durch die Wirkung der Löschschwingung können sich HF-Signale auf sehr hohe Pegel aufbauen. Gewinnniveaus können sich oft in einer einzigen Stufe einer Million nähern.

Das Konzept wurde ursprünglich von Edwin Armstrong entdeckt, der den Begriff Superregeneration prägte.

Der Begriff ist geblieben und diese Art von Radio wird bis heute als superregenerativer Empfänger bezeichnet.

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