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Wissenschaftler schmolzen Satellitenteile, um zu zeigen, wie sie beim Wiedereintritt verbrannt wurden

Wissenschaftler schmolzen Satellitenteile, um zu zeigen, wie sie beim Wiedereintritt verbrannt wurden


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Der schmelzende magnetotorquerESA

Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) schmolzen einen dichten Satellitenteil in einem Plasma-Windkanal und gaben ihn per Video frei.

Ziel war es, ihnen zu helfen, besser zu verstehen, wie Satelliten beim Wiedereintritt in die Atmosphäre schmelzen und verbrennen. Auf diese Weise möchten sie das ohnehin geringe Risiko minimieren, jemanden vor Ort zu gefährden.

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Testen auf sichereren Wiedereintritt von Satelliten

Die Forscher veröffentlichten Aufnahmen des verbrannten und verdampften Satellitenteils:

Das Video zeigt ein Instrument namens Magnetotorquer, das sich in Flüssigkeit verwandelt. Die Forschung wurde bei der Deutschen Weltraumorganisation (DLR) in Köln durchgeführt. Das Innere des Plasma-Windkanals wurde verwendet, um das überhitzte Gas (oder Plasma) zu simulieren, das Satelliten beim Wiedereintritt erfahren.

Dabei erreichte das Innere des Plasmatunnels Temperaturen von mehreren tausend Grad Celsius und verwandelte das Instrument in Dampf.

Satellitenpannen

Diese Forschung wird es Wissenschaftlern ermöglichen, zu verstehen, wie Satelliten aufbrechen, wenn sie ihre endgültige Umlaufbahn erreichen und schließlich zur Erde zurückkehren.

Normalerweise brennen Satelliten sicher in der Atmosphäre, ähnlich wie kleine Meteoriten und Weltraummüll. Gelegentlich überlebt jedoch ein Teil eines Satelliten und kann auf der Erde Schaden anrichten.

Der vielleicht berüchtigtste Vorfall war der Wiedereintritt in die Raumstation Skylab der NASA.

Teile der Raumstation fielen 1979 über dem ländlichen Australien. Einige haben dieses Ereignis sogar gefeiert und es ist sogar möglich, heute ein Stück Skylab zu kaufen. In weiten Teilen der Welt wurden jedoch Sicherheitswarnungen ausgegeben, da die NASA den genauen Ort der Wiedereinreise nicht genau bestimmen konnte.

Während es keinen Grund zur Sorge gibt, dass Satelliten wahrscheinlich über Großstädten regnen werden, trägt diese Forschung, wie die ESA es ausdrückt, im Wesentlichen dazu bei, "Wissenslücken über den Wiedereintritt zu schließen".


Schau das Video: Onboard camera view: launch and separation of Sentinel-1A (Kann 2022).